MWC 2017: Wiko WIM mit Dual Kamera und WIM Lite vorgestellt

Vor einigen Minuten ist die diesjährige Wiko Pressekonferenz auf dem MWC zu Ende gegangen. Präsentiert wurden unter anderem das Wiko WIM und das WIM Lite, welche wir euch in diesem Post genauer vorstellen wollen.

Wiko WIM

Wiko WIM Übersicht

Schon wieder eine neue Wiko-Serie – das wird sich man einer nun wohl denken. Nachdem 2015/16 das Fever und Fever SE und 2016 das uFeel Prime die Flaggschiffe dargestellt haben, kommt nun die WIM-Serie ins Spiel, welche ab sofort die technisch hochwertigste Reihe an Wiko Smartphone ist.

Fokus auf der Kamera

Los geht es mit dem Wiko WIM. Das Gerät siedelt sich in der oberen Mittelklasse an und legt seinen Fokus eindeutig auf die Kamera. Wiko setzt dort nun ebenfalls wie einige andere Hersteller auf zwei Linsen, bestehend aus Schwarz-Weiß-Sensor und Rot-Gelb-Blau-Sensor. Mithilfe dieser 13-Megapixel-Dual-Kamera, die in Kooperation mit Qualcomm, DxO und Vidhance entstanden ist, möchte man für eine bessere Bildqualität sorgen, die Details sehr scharf darstellen will und die Low-Light-Quality verbessern will. Zum Einsatz kommt der Sony IMX258-Sensor, der unter anderem auch im OnePlus X und Xiaomi Mi5s Plus verbaut ist, eine f2.0-Blende, ein optischer Blaufilter, sowie ein Doppel-LED-Blitz. Sehr interessant ist zudem, dass das WIM das erste Wiko Smartphone ist, welches Videos in 4K und SlowMotion (vermutlich 720p @ 120 fps) aufnehmen kann. Einen elektronischen Bildstabilisator gibt es, jedoch keinen optischen (OIS). HDR ist selbstverständlich an Board, allerdings gibt es dieses Mal lobenswerterweise auch RAW-Fotos und Auto Zoom. Auf der Front kommt eine 16-Megapixel-Kamera zum Einsatz, welche ebenfalls gute Low-Light-Selfies schießen soll. Wie von Wiko gewohnt, gibt es auch hier einen Blitz, den sogenannten Selfie-Flash.

Die restlichen Specs

Das 2,5D-Display des WIM ist 5,5 Zoll groß und löst mit 1080p auf, woraus 401 ppi resultieren. Es handelt sich hierbei um einen AMOLED-Panel – kräftige Farben sind also garantiert. Beim Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 626 2,2 GHz Octa Core (8 x Cortex A53) zum Einsatz, der von vier Gigabyte Arbeitsspeicher und wahlweise 32 oder 64 Gigabyte internem Speicher (inklusive microSD-Slot) unterstützt wird. Ganz interessant ist auch das hier unterstützte Quick Charge: das Wiko WIM ist das erste Handy des französischen Herstellers, das mit Qualcomm Quick Charge 3.0 ausgeliefert wird, welches Handys in 35 Minuten um rund 80 Prozent auflädt. Ob diese Geschwindigkeit auch beim 3200 mAh-Akku des WIM erreicht wird, wird sich zeigen.

Beibehalten wurde der Fingerprint-Sensor auf der Vorderseite des Gerätes. Ein Novum: das WIM ist das erste Wiko-Device, welches NFC unterstützt. Ebenso gibt es wieder Dual-SIM-Funktionalität (2 SIM-Karten + microSD-Karte). USB-Typ C ist jedoch nicht an Board, man setzt weiterhin auf microUSB mit OTG-Funktionalität.

WIM Lite

Wiko WIM Lite Übersicht

Der kleine Bruder

Das Flagship-Device hat auch einen kleinen Bruder bekommen, das WIM Lite. Dieses Handy stellt die abgespeckte Variante des WIM dar. Der Fokus liegt zwar auch hier auf der Kamera, allerdings muss sich der Nutzer mit einer 13-Megapixel-RGB-Linse auf der Rückseite begnügen. Auf der Vorderseite kommt aber auch hier eine 16-Megapixel-Kamera zum Einsatz, die für gute Selfies, auch in schlechtem Licht, sorgen soll.

Das 2,5D IPS-Display der Lite-Variante ist fünf Zoll groß und löst mit 1080 x 1920 Pixeln (Full HD) auf. Im Inneren werkelt der Qualcomm Snapdragon 435 Prozessor, der ebenso acht Kerne, jedoch nur eine Taktfrequenz von 1,4 GHz besitzt und dem drei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 16 GB interner Speicher (inklusive microSD-Slot) zur Seite stehen.

Fingerabdrucksensor auf der Rückseite

Der Akku bei diesem Gerät ist 3000 mAh groß. Auch hier wird NFC unterstützt, welches unter anderem für mobiles Bezahlen genutzt werden kann. Der Fingerabdrucksensor sitzt auf der Rückseite; das gab es bei Wiko auch noch nicht. Dual SIM gibt es auch hier, jedoch nur als hybrid-Variante. Das heißt: entweder zwei SIM-Karten und keine microSD-Karte, oder aber eine microSD-Karte und eine SIM-Karte.

Bei beiden Smartphones kommt ein Aluminium-Unibody-Gehäuse (Update: bei dieser Information handelt es sich um einen Fehler in der Pressemitteilung. Bei beiden Geräten gibt es nur einen Aluminium Rahmen!) sowie Android 7.0 Nougat zum Einsatz. Interessant wird es bei den Rückseiten. Beim WIM gibt es die Farben Schwarz, Gold und Weiß jeweils in drei Versionen: glänzend, matt und Carbon-ähnlich. Beim WIM Lite gibt es ein Modell mit schwarzem Rahmen und schwarz-matter Rückseite, ein Modell mit schwarzem Rahmen und schwarz-gänzender Rückseite, ein Modell mit goldenem Rahmen und weiß-glänzender Rückseite sowie ein Modell mit weißem Rahmen und weiß-matter Rückseite. Ganz schön kompliziert.

Verfügbarkeit und Preis

Informationen zum Verfügbarkeitsdatum und -preis gibt es leider noch nicht. In der Vergangenheit hat sich jedoch gezeigt, dass Wiko in diesem Bereich nicht unbedingt zu den Schnellsten gehört und auch mal einige Zeit vergehen kann, bis man die Geräte dann wirklich auch kaufen kann. Ebenso ist noch ungewiss, ob wir hierzulande auch alle verschiedenen Farbkombinationen erwerben werden können.

Eine (nicht professionelle) Videoaufzeichnung der Pressekonferenz findet ihr hier.

 

 

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