IFA 2016: Wiko stellt Ufeel Prime, Ufeel FAB und WiMate vor

Die IFA 2016 ist im vollen Gange. Nachdem schon einige Hersteller ihre Produkte für das kommende Jahr vorgestellt haben ist auch Wiko nicht müde und erweitert die Ufeel-Serie und bricht mit dem Wiko WiMate sogar in neue Produktbereiche ein. Die erst auf dem MWC 2016 vorgestellte Ufeel Serie erhält mit dem Ufeel Prime und dem Ufeel FAB den ersten Nachwuchs. Außerdem gibt es das erste Smartband der Firma Wiko zu bestaunen, das mehr kann als nur Schritte zählen.

 

Wiko Ufeel FAB

Das neue Ufeel FAB ist keine Neuerfindung der Ufeel-Generation, sondern erweitert diese nur. Das lässt auch das nur leicht veränderte Design erahnen. Das 5.5 Zoll-HD-Display hat ein 2.5D-Glas, sprich es ist an den Rändern abgerundet, und kommt mit einem großzügigen Akku von 4000 mAh. Im inneren des Ufeel FAB, das komplett aus Metall mit einem Soft-Touch finish besteht, werkelt ein Quad-Core-Prozessor der bis maximal 1.3 GHz taktet. Die 2 GB RAM sind nicht allzu üppig, sollten das Multitasking aber nicht zu sehr einschränken. Das Ufeel FAB hat hinten eine 13 Megapixel Hauptkamera und eine 5 Megapixel Frontkamera die, zur Freude aller Selfie-Fans, einen zusätzlichen Blitz hat. Der 16 GB bemessene interne Speicher lässt sich weiterhin mit einer Micro-SD Karte um bis zu 64 GB erweitern. Besonders dabei, Wiko verzichtet auf einen Hybrid-Slot und gewährleistet trotz erweiterbarem Speicher die Dual-SIM Funktion. Bei der Konnektivität muss nicht auf die schnelle Datenübertragung 4G verzichtet werden. Der mit der Ufeel Serie eingeführte Fingerabdruck-Sensor befindet sich auch beim Ufeel FAB auf der Front. Ausgeliefert wird das Wiko Ufeel FAB mit Android 6.0 Marshmallow. Über die Verfügbarkeit und den genauen Preis schweigt sich Wiko noch bisher aus, das Ufeel FAB soll aber zu einem Preis von unter 200€ zu haben sein.

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Wiko Ufeel Prime

Mit der Premium Ausführung der Ufeel Serie hat Wiko ein Kraftpaket im Metallbody vorgestellt. Das 5 Zoll Dispaly mit schmalen Rändern verfügt über eine Auflösung von 1920×1080, sprich Full-HD. Der Akku ist mit 3000 mAh nicht ganz so stark wie der des großen Bruders, sollte einen aber gut durch den Tag bringen. Der Octa-Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm taktet mit 1.4Ghz und wird durch 4 GB RAM unterstützt. Der 32GB große Speicher lässt sich mit einer Micro-SD Karte bis zu 64 GB erweitern. Eine Dual-SIM Funktion ist ebenfalls vorhanden, hier muss sich der User aber zwischen einer Variante entscheiden da es nur einen Hybrid-Slot gibt. Kurz gesagt, entweder man nutzt das Wiko Ufeel Prime mit einer Nano-SIM + Micro-SD Karte oder als Dual-SIM mit 2 Nano-SIM Karten. Die 13 Megapixel Hauptkamera sollte für ansprechende Bilder sorgen. Für die Selfie-Freunde hat das Ufeel Prime eine 8 Megapixel Frontkamera mit Blitz. Bei einem Premium-Mitglied der Ufeel Familie darf der Fingerabdruck-Sensor natürlich nicht fehlen. Eine große Überraschung stellt die neue Wiko UI da. Wiko nähert sich Googles „purem“ Android an und spendiert dem eigenen Launcher wieder einen App-Drawer.

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Ausgeliefert wird das Ufeel Prime ebenfalls mit Android 6.0 Marshmallow. Der Preis für dieses Powerpaket soll unter 270€ liegen. Die Verfügbarkeit ist noch nicht bekannt.

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 Wiko WiMate Smartband

Neben Smartphones und anderem Zubehör wie den Wiko Wishake hat sich Wiko auf ein neues Feld begeben – den Wearables. Zusammen mit den neuen Ufeel Modellen hat Wiko sein erstes Smartband vorgestellt das den Namen WiMate trägt. Das nach IP67 zertifizierte Fitnessband ist gegen eindringen von Staub geschützt und kann für maximal 30 Minuten im 1 Meter tiefem, klaren Wasser, überleben. Das 0.73 Zoll große OLED Display zeigt die wichtigsten Daten sofort an. Über die dazugehörige App, auf die nicht viel eingegangen wurde, kann man die Ergebnisse über die gelaufenen Schritte, verbrauchte Kalorien oder den Schlaf der letzten Tage im Detail betrachten. Zusätzlich kann der „Smart Coach“ einen daran erinnern, sich etwas zu bewegen, sollte man es sich zu lange zu Gemütlich gemacht haben auf der Couch.

WiMateApp

Die „Personal Assistant“ genannte Funktion benachrichtigt den Nutzer über eingehende Anrufe, SMS, WhatsApp, Wecker etc. und hilft dabei das verlegte Smartphone zu finden. Das Wiko WiMate kann sogar die Herzfrequenz kontinuierlich messen. Die angegebene Akkulaufzeit ist 5 Tage. Obwohl es eine eigene App geben soll, kann das Smartband von Wiko die Ergebnisse mit HealthKit und GoogleFit abgleichen und ist somit nicht nur mit Android sondern auch mit iOS kompatibel. Leider ist das Release-Datum nicht bekannt. Das Wiko WiMate wird in vier Farben verfügbar sein und soll 99€ kosten.

WikoWiMate

 

Eure Meinung
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Viktor

Nerdy by Nature. Liebt die Android-Welt und gute Videogames.
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11 Antworten

  1. vincenzo vincenzo sagt:

    das Ufeel Prime hört sich gut an,aber leider ist mein Vertrauen in Wiko verloren.mein pulp 3g wurde bis heute die Wetterapp nicht geupdatet und einige bugs wurden auch nicht behoben obwohl mehrere diese gemeldet hatten.
    ich meine für 270 euro bekommt man besseres,tut mir leid.Man schaue sich das BQ 5x plus an ,die bekommen updates und fehler werden beseitigt ,und das schneller als bei wiko.Werde mir das bq 5x plus im neuen Jahr holen,sollte ich damit nicht zufrieden sein,kommt entweder Nexus oder Motorola in frage.Sowas wie Wiko kommt mir nicht mehr ins haus,leider.Grund:Keine Update und keine Bugfixes. Bugfixes kan man für ein Wiko pulp 3g mit 32gb schon verlangen ,bei 180 euro .

  2. Chris Chris sagt:

    Ich hoffe das Prime kommt nach Deutschland. Will mir nämlich entweder dann das Prime oder das neue HTC One A9s kaufen.

  3. wikowiko wikowiko sagt:

    @vincenzo

    Mediatek gerät mit qualcomm geräte zu vergleichen ist irgendwie nicht ganz fair der soc im pulp 3g ist auch urarlt, bestimmt hat MTK den support eingestellt. Also nicht an marken binden sondern an den chipsatz ich persöhnlich würde nie MTK kaufen

    • t-matic t-matic sagt:

      Ja das ist das Problem von Mediatek Prozsessoren, sind zwar gut und Günstig, können sogar sachen die Qualcomm nicht kann, aber bei den Treibern wird wenig gemacht, da sind dann die Hersteller der Smartphones dahinter auch relativ machtlos.

      • Daniela Meister Daniela Meister sagt:

        Der Markt verlangt Qualcomm also sollte man auch diese Prozessoren einbauen weil die Lieferanten kann man sich ja immer noch aussuchen ist in meiner Firma auch so!

  4. t-matic t-matic sagt:

    Klingt sehr interessant das Prime, schade das es das nicht auch noch in den Bunten Wiko Farben gibt, in Blau wäre es perfekt für mich. Mal sehen bei welchem Preis es dann wirklich bei uns landet und wann genau 🙂

  5. birdybesitzer birdybesitzer sagt:

    Das Fab ist eher eine größere Variante des uFeel lite. Französische Quellen berichten von einer Verfügbarkeit ab Oktober und Preisen von 179 Euro für das Fab und 249 für das Prime. Laut Wikoblog sollen die Preise in Deutschland immer etwas höher sein.

  6. Daniela Meister Daniela Meister sagt:

    Eigentlich ein sympathischer Hersteller, aber ganz ehrlich man bekommt das was man bezahlt, will man ein wirklich gutes Smartphone muss man onehin zur Konkurrenz weil wiko da einfach nichts anzubieten hat und somit auch kein ernsthafter Hersteller ist, wer auf der ifa war konnte wahrscheinlich selbst sehen wie armselig die wiko Geräte gegenüber etablierten Herstellern aussehen, ein weiteres Problem ist das neue Hersteller mit klasse Geräten auf den europäischen Markt aufrücken und selbst mit denen kann man nicht mithalten den gerade bei smartphons verkauft sich Qualität immer besser wie Quantität!

  7. Mario Kant Mario Kant sagt:

    Eigentlich wäre das Prime ja ganz nett, wäre da nicht der Hybrid-Slot 🙁

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