Wiko Rainbow Lite: Unboxing des günstigen 5-Zöllers

Nachdem Wiko in den letzten Monaten den Fokus verstärkt auf höherpreisige Designgeräte wie das Highway Star oder das Ridge gelegt hat, folgen dieser Tage diverse günstigere Geräte in das Portfolio. Der mit fünf Zoll Bildschirmdiagonale größte Vertreter dieser Serie ist das Wiko Rainbow Lite.

Die Ausstattung ist bei diesem Gerät zu gunsten des Preises bewusst einfach gehalten. Das FWVGA-Display, der MT6582 Chipsatz oder die fünf MP Hauptkamera hauen mit Sicherheit keinen Highendfetischisten vom Hocker. Dafür liegt die UVP mit 119€ recht niedrig – Wenn auch nicht auf dem Preisbrecherniveau des ersten Wiko Rainbow.

 

Das Wiko Rainbow Lite hält auf den ersten Blick keine großen Überraschungen bereit. Das Gehäusedesign wurde ein wenig überarbeitet im Vergleich zu den Vorjahresgeräten und die WikoUI ist natürlich integriert – welche sich allerdings auf einen anderern Launcher (ohne Appdrawer) und ein paar alternative Appsymbole beschränkt. Alles weitere ist sehr nah am Vanillaandroid.

Es wurde einiges an Bloatware vorinstalliert, was sich aber problemlos deinstallieren lässt. Schön das Wiko hier auf das Feedback der Kunden gehört hat – beim Wiko Ridge konnte zum Beispiel die App „Clean Master“ erst nach einem Update deinstalliert werden.

Das Gehäuse hinterlässt zwar keinen hochwertigen, dafür aber einen soliden Eindruck. Ich konnte das gute Stück bisher nicht zu einem Quitschen oder Knartzen überreden. Auch ungleichmäßige Spalten oder ähnliche Verarbeitungsmängel konnte ich nicht finden.

Wiko Rainbow Lite

Die Haptik hat sich zum ersten Rainbow ein gutes Stück verbessert. So sind die Schalter nun deutlich mit dem Finger zu unterscheiden und recht gut positioniert. Auch die leicht geringeren Außenmaße und die angenehmer gerundeten Kanten machen sich positiv bemerkbar.

Insgesamt hinterlässt das Wiko Rainbow Lite einen recht ordentlichen ersten Eindruck. Ob sich dieser auch in Alltagseinsatz bestätigt wird der ausführliche Test zeigen. Hierzu werde ich das Gerät in den nächsten 1-2 Wochen als Hauptgerät nutzen und einige Tests durchführen um zum Beispiel die Kamera, das Display oder die Leistungsfähigkeit einschätzen zu können.

Was haltet ihr von dem Gerät? Schöne Ergänzung des untersten Preissegments oder technisch und preislich zu nah am echten Rainbow? Schreibt es uns in den Kommentaren.

The following two tabs change content below.
Anonymous

Björn

32jähriger, hilfsbereiter Android-Modder und -Kenner mit dem Hang einfachste Zusammenhänge in viel zu vielen Worten zu beschreiben und sich dabei über ein großes Auditorium freut
Anonymous

Björn

32jähriger, hilfsbereiter Android-Modder und -Kenner mit dem Hang einfachste Zusammenhänge in viel zu vielen Worten zu beschreiben und sich dabei über ein großes Auditorium freut

4 Antworten

  1. Simon Simon sagt:

    Cool sid recht schik aus

  2. werner werner sagt:

    Hallo Björn,
    schön dass du jetzt auf wikoblog dein „Unwesen“ treibst. 😉
    Man merkt, dass du dir die Videos von Klaus als Vorbild genommen hast, zB dass ein Thumb Up wie ein Applaus für Tester sei oder das Ende des Videos mit dem „www.wikoblog.de“ Schriftzug. Soll jetzt kein Vorwurf sein, ist mir nur aufgefallen. 😀 Im Videos erwähnst du übrigens, dass das Wiko Rainbow eine 8 MP Frontkamera hätte.

    Jetzt noch zum Gerät:
    Ich persönlich würde wieder zum „alten“ Rainbow greifen, da der Akku nicht gewachsen ist, die Auflösung geschrumpft ist und auch die Kameras abgespeckt wurden…

    Mfg,
    werner

    • Björn Björn sagt:

      Hi Werner,
      immer schön alte Bekannte zu sehen 🙂
      Gott sei dank habe ich keinen Doktortitel, den müsste ich sonst wohl abgeben 😀
      Ich habe mir schon einiges vom Klaus abgeschaut – hat meiner Meinung nach einfach die besten Tests im Netz gemacht. Habe ich aber auch schon zu TechnoViel-Zeiten gemacht.
      Das ursprüngliche Rainbow hat eine 8MP-Kamera. Das hatte ich irgendwo erwähnt, oder habe ich aus Versehen irgendwo gesagt, dass das Lite auch 8MP hat?
      Das Lite hat, nach 2,5 Tagen Test schon durchaus einige Vorteile zum alten Rainbow. Die Haptik ist deutlich besser (habe grad beide hier liegen) und die geringere Auflösung sorgt dafür, dass Animationen an manchen Stellen flüssiger werden. Allerdings hat es auch Schwächen. Mehr dazu aber im Testbericht.

      Gruß Björn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.