MWC 2016: Wiko Ufeel und Ufeel Light mit Fingerabdruckssensor veröffentlicht

Heute ist der erste Tag des Mobile World Congress in Barcelona. Auf diesem hat Wiko soeben eine Pressekonferenz abgehalten und viele neue Dinge vorgestellt. Unter anderem berichteten wir schon über das Wiko Fever Special Edition und das Wiko Lenny3. In diesem Beitrag geht es jedoch um das neue Wiko Ufeel und das Wiko Ufeel Light.
Wiko ufeel

Beide Geräte gehören der neuen u-Serie an und haben ein ähnliches Aussehen. Zur Ausstattung gehört ein fünf Zoll HD IPS Display, welches beim Ufeel sogar eine 2,5D-Abrundung besitzt. Bei den Kameras scheiden sich jedoch die Geister: während man beim Wiko Ufeel auf eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie eine 8-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite setzt, kommen beim Ufeel Light ein 8-Megepixel Shooter auf der Rückseite und eine 5-Megapixel Frontkamera zum Einsatz. Zudem werden bei beiden Geräten beide Kameras mit einem Blitz unterstützt.

Wiko ufeel

Die Smartphones kommen mit einem 1,3 GHz Quad Core Prozessor daher. Nähere Details wurden leider nicht genannt, vermutlich handelt es sich jedoch um den MediaTek MT6735. Der Arbeitsspeicher beträgt beim Ufeel drei Gigabyte und beim Ufeel Light zwei Gigabyte. Außerdem wird von beiden Handys der Datenstandard LTE sowie Dual SIM unterstützt. Der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte und ist mithilfe einer microSD-Karte erweiterbar. Zudem wird sowohl das Wiko Ufeel, als auch das Ufeel Light mit Android 6.0 Marshmallow auf den Markt kommen.

Wiko ufeel light

Eine wirkliche Innovation stellt der Fingerabdrucksensor dar. Für Wiko ist dieser Bereiche eine Premiere, bisher hat man auf solch eine Komponente verzichtet. Nun hat man sich aber dazu entschlossen, dem Trend zu folgen und bei den eigenen Smartphones einen solche Sensor zu verbauen.

Wiko ufeel

Der Fingerprint-Sensor befindet sich bei beiden Geräten auf der Vorderseite und hat mehrerer Funktionen. Zum einen kann man ihn mit bis zu fünf Finger programmieren und dann zum Entsperren nutzen. Dieser Vorgang soll weniger als eine Sekunde dauern. Außerdem hat man die Möglichkeit, Apps und Daten mit dem persönlichen Fingerabdruck zu sichern. Eine extra Fingerprint-App von Wiko gibt es auch. In dieser gibt es möglicherweise noch mehr Funktionen, die mithilfe des Fingerabdrucksensors realisiert werden können.

Wiko ufeel

Ab Mai wird das Wiko Ufeel zu einem Preis von 199 Euro, das Wiko Ufeel Light so einem Preis von 169 Euro, in Frankreich erhältlich sein. Der Marktstart in Deutschland wird ähnlich sein, wie die Vergangenheit zeigte, sind die Preise für die Smartphones jedoch ein bisschen höher. Update 23.02.2016: Die Preise für Deutschland werden 229 und 199 Euro betragen.

Wiko ufeel light

Was haltet ihr von den beiden neuen Handys und insbesondere vom Fingerprint-Sensor?

Quelle: Wiko France
Bilder: Marie Chevillard 

 

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Anonymous
Schüler, Android Enthusiast, Xiaomi Besitzer, Wiko Sympathisant, 14 Jahre alt
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Vincent

Schüler, Android Enthusiast, Xiaomi Besitzer, Wiko Sympathisant, 14 Jahre alt

12 Antworten

  1. Sjötiggern Sjötiggern sagt:

    Der Fingerprintsensor soll sicher besonders als Neuerung betont werden. Allerdings sieht er sehr nach Homebutton aus und verleiht dem Ufeel ein eher Samsung-mäßiges Aussehen. Etwas merkwürdig auch, dass er mal in Kontrastfarbe, mal in schwarz zu sein scheint. Hätte man meiner Meinung nach dezenter umsetzen können. Ansonsten aber ein ganz schönes Wiko.
    Ich hoffe ja immer noch mal auf eins unter 5 Zoll Größe damit es besser und die Hosentasche passt, aber ich fürchte, das wird nichts mehr…

    • Vincent Vincent sagt:

      Das mit dem Homebutton stimmt, eventuell wäre es sogar besser gewesen, es gleich wie Samsung zu machen, und den Sensor auch als Homebutton zu nutzen. Aber mal sehen, wie sich das ganze in der Realität schlägt.

      Wiko hat heute auch ein 4″ und 4,5″ Gerät vorgestellt. Am Beitrag wird bereits gearbeitet, spätestens Morgen früh ist dieser dann fertig. 😉

      Beste Grüße

  2. Birdybesitzer Birdybesitzer sagt:

    Wo bleibt das 4,5″ Gerät? Ein Birdy 2 würde sich anbieten.

    • Sjötiggern Sjötiggern sagt:

      genau das wünsche ich mir auch als Nachfolger meines türkisen Birdy – Aber bitte mit Amoled-Display und Gorilla-Glas!
      Es kann wohl nicht so schwer sein, auch ein „kleines“ Smartphone mal etwas hochwertiger auszustatten, oder?

  3. Birdybesitzer Birdybesitzer sagt:

    @Vincent,

    es wäre gut, wenn du dich mal äußern würdest, denn schließlich hast DU ja ein neues 4,5″ Gerät erwähnt. Bei der Kool-Serie ist keins dabei.

  4. Birdybesitzer Birdybesitzer sagt:

    Wisst ihr schon, ob Wiko alle Marshmallow features unterstützt, vor allem den Adoptable Storage?

  5. Sjötiggern Sjötiggern sagt:

    Leider im Endeffekt nichts wirklich tolles an Neuvorstellungen im ersten Halbjahr. Ich denke, Wiko verzettelt sich zu sehr in seinem Versuch, Vielfalt zu bieten. Für meinen Geschmack nicht so richtig auf dem Punkt und mit zu vielen Kompromissen. Vielleicht passt man da tatsächlich besser ins Einsteigersegment.
    Ich denke, bei mir wars das jetzt mit Wiko.
    Mein türkises Birdy wird demnächst durch ein OnePlus X abgelöst: Mit 5 Zoll für mich fast schon zu groß, dafür hochwertig. Mit einer knalligen Silikonhülle habe ich dann das gewünschte „look and feel“, was ich bei Wiko so geschätzt habe.
    Vielleicht kehre ich ja mal irgendwann zurück, werde Wiko auf jeden Fall weiter im Auge behalten…

  6. R. Omnickey R. Omnickey sagt:

    @Birdbesitzer: Ja tut es. Leiderein bisschen buggy und es werden nicht alle APPs verschoben. Grund: Ist Sache der App-Entwickler, ob das Feature erlaubt ist oder nicht. Viele APPs unterstützen das Feature leider nicht. Auch gibt es oft Probleme mit den Speicherkarten, so dass Androiddie Mitarbeit verweigert und nur als portable Storage formatieren will. Ich hab aber das hier gefunden: http://meandmywiko.blogspot.de/2016/04/wiko-rainbow-cm13-force-external-sd-to.html . So konnte ich die Formatierung erzwingen., so dass er d beim Marshmallow auf dem Wiko Rainbow erzwingen kann.

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